Geschicklichkeit beim Brezelschlingen

Am Mittwoch, den 1. Juni machten sich 26 Frauen und Männer um 6.30 Uhr auf, um zu einer Betriebsbesichtigung der Bäckerei Maurer nach Winnenden zu fahren.

Bevor wir pünktlich um 7 Uhr mit der Besichtigung durch die kompetente Führung von Herrn Markus Prutzer begannen, kam zuerst die Hygiene in Form von Kopfbedeckung, weißer Kittel, desinfizierten Händen und Schuhen. Nun ging es in die Produktionshallen wo wir auf anschauliche, humorvolle und interessante Weise über die moderne Technik aber auch über sehr viel Handarbeit aufgeklärt wurden. Wir staunten u. a. darüber, wie viel Zeit so manches Backwerk benötigt, z. B. auch weil der Brotteig gekühlt wird. Ebenso über die Tatsache, dass die Getreidesorten ausschließlich aus unserem Rems-Murr-Kreis kommen und auf kontrollierten Ackerflächen, frei von Spritzmitteln und umweltschonend angebaut werden. Das die Bäcker schon zwischen 0.30 Uhr und 2.30 Uhr da sein müssen ist verständlich wenn man bedenkt, dass die Bäckerei Maurer u. a. jeden Tag 3000 Brote und 12.000 Brezeln für ihre 42 Filialen braucht. Jede Brezel wird bei Maurer von Hand geschlungen. Auch wir Besucher durften unsere Geschicklichkeit beim Brezelschlingen unter Beweis stellen. Bei leckeren Butterbrezeln, süßen Stückle, Kaffee und Getränken beendeten wir die Führung, die allen Teilnehmern sehr gut gefallen hat. Beim Dank für die aufschlussreiche Führung an Herrn Prutzer wurde das Brezelgedicht von Manfred Rommel, ehemaliger OB von Stuttgart in leicht abgewandelter Form zitiert:

„Des Schwaben Klugheit ist kein Rätsel,
die Lösung heißt die Maurer-Brezel.
Schon trocken gibt dem Hirn sie Kraft,
mit Butter schmeckt sie fabelhaft.
Erleuchtet mit der Weisheit Fackel,
den Verstand vom größten Dackel“.

Mit einem guten Maurer Landkornbrot traten wir nach ca. 3 Std. frohgelaunt die Heimreise an.

Christa Hansen

 Kirche und Gartenschau

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