Der langjährige Generaldirektor der BASF Österreich, Dr. Siegfried Buchholz, hat einmal in einem Vortrag die Aufgabe der Christinnen und Christen in unserer Zeit folgendermaßen zusammengefasst:

Sie müssten ihren Glauben

  • gründlicher durchdenken
  • persönlicher zu Herzen nehmen
  • klarer aussprechen
  • sichtbarer in der Gemeinschaft vorleben

Damit widerspricht er einer um sich greifenden Meinung, dass Christsein, ja Religion überhaupt, Privatsache sei.

Christsein, Gemeinde, Kirche gehören ins öffentliche Leben, in die Diskussion und ins Gespräch. Es sind keine Geheimgruppierungen und Geheimveranstaltungen. Ohne Öffentlichkeit wäre Kirche nicht entstanden und ohne Öffentlichkeit kann Glaube nicht weitergetragen werden. Wir Christinnen und Christen verlieren ohne Öffentlichkeit unsere Sprachfähigkeit in der Diskussion mit anderen Religionen und anderen gesellschaftlichen Kräften.

Und wir rauben der Welt das Gute, Versöhnende, Heilsame, Herausfordernde, was Jesus in diese Welt gebracht hat.

Mutig voran! Das war ein Spruch in der christlichen Jungschar, die dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Mutig voran! Das darf auch für unser Auftreten als Christinnen und Christen in der Öffentlichkeit gelten.

 

Mit herzlichen Grüßen

Pfarrer Jochen Kettling

Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Dienstag, 14. Juli 2020
Man wird wieder hören den Jubel der Freude und Wonne, die Stimme des Bräutigams und der Braut und die Stimme derer, die da sagen: »Danket dem HERRN Zebaoth; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.«
Jesus sprach zu ihnen: Wie können die Hochzeitsgäste fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist?

Remshalden evangelisch

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