Beim Flug über die Zeitzonen verschiebt sich die Zeit. Der menschliche Körper kommt damit nicht gut zurecht.
Nun sind sie wieder da, die Adventskalender, die Lebkuchen, manchmal sieht man sogar schon einen Weihnachtsbaum. Auch hierin drückt sich eine massive „Verschiebung der Zeit“ aus. Weihnachten rückt bis in den Oktober vor.


Die Frage ist, ob nicht auch diese „Zeitverschiebung“ etwas mit uns macht, Leben ermüdet und ihm Tiefe nimmt.
Die Jahreszeiten und die Zeiten im Kirchenjahr stehen auch für verschiedene Lebenszeiten.
Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Toten- und Ewigkeitssonntag markieren Punkte des Innehaltens. Sie machen uns bewusst, dass das Leben Zeiten hat, wo Leid, Zweifel, Schuld und Trauer Leben prägen und bestimmen. Und dies lässt sich nicht überspielen, sondern es ist gut, sich dem zu stellen.
Die Advents- und Weihnachtszeit bringt dagegen zum Ausdruck, dass es eine Hoffnung für uns und diese Welt gibt, die nicht aus menschlichen Machbarkeiten kommt, sondern aus den Händen eines Größeren.
Aber diese Hoffnung kann in ihrer Stärke erst wahrgenommen werden, wenn die beschwerlichen Zeiten in dieser Welt nicht weggeschoben werden. Zum Tiefgang im Leben gehört ein waches Wahrnehmen aller Zeiten.

Mit herzlichen Grüßen

Pfr. Jochen Kettling

Gottesdienste

  • So, 27. Okt. 2019 - 10:00 Uhr
    Gottesdienst mit Posaunenchor (Diakon Gottfried Rommel)
  • Di, 29. Okt. 2019 - 15:00 Uhr
    Gottesdienst im Pflegeheim (Prädikant v. Krosigk)
  • So, 03. Nov. 2019 - 11:00 Uhr
    11 Uhr Gottesdienst
  • So, 10. Nov. 2019 - 10:00 Uhr
    Gottesdienst
  • So, 17. Nov. 2019 - 10:00 Uhr
    Gottesdienst
  • Herrnhuter Losungen

    Tageslosung von Montag, 21. Oktober 2019
    Wehe den Hirten, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
    Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.

     Kirche und Gartenschau

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