Der langjährige Generaldirektor der BASF Österreich, Dr. Siegfried Buchholz, hat einmal in einem Vortrag die Aufgabe der Christinnen und Christen in unserer Zeit folgendermaßen zusammengefasst:

Sie müssten ihren Glauben

  • gründlicher durchdenken
  • persönlicher zu Herzen nehmen
  • klarer aussprechen
  • sichtbarer in der Gemeinschaft vorleben

Damit widerspricht er einer um sich greifenden Meinung, dass Christsein, ja Religion überhaupt, Privatsache sei.

Christsein, Gemeinde, Kirche gehören ins öffentliche Leben, in die Diskussion und ins Gespräch. Es sind keine Geheimgruppierungen und Geheimveranstaltungen. Ohne Öffentlichkeit wäre Kirche nicht entstanden und ohne Öffentlichkeit kann Glaube nicht weitergetragen werden. Wir Christinnen und Christen verlieren ohne Öffentlichkeit unsere Sprachfähigkeit in der Diskussion mit anderen Religionen und anderen gesellschaftlichen Kräften.

Und wir rauben der Welt das Gute, Versöhnende, Heilsame, Herausfordernde, was Jesus in diese Welt gebracht hat.

Mutig voran! Das war ein Spruch in der christlichen Jungschar, die dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Mutig voran! Das darf auch für unser Auftreten als Christinnen und Christen in der Öffentlichkeit gelten.

 

Mit herzlichen Grüßen

Pfarrer Jochen Kettling

Ich stand in einer Wüstenlandschaft der chilenischen Anden. Etwas war seltsam. Zunächst konnte ich  nicht erfassen, was es war. Dann merkte ich: Es ist still. Ganz still. Kein Laut, kein Geräusch.
Das kannte ich nicht. Völlige Stille. Beeindruckend, auch ein wenig erschreckend. Doch je länger ich da stand, desto ruhiger wurde ich.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sundar_SinghDer indische Christ Sadhu Sundar Singh erzählt:


Ein König hatte einen Minister, einen sehr gebildeten Mann, der Christ wurde und seinen Glauben vor dem ganzen Volk bekannte. Er erklärte, dass er an Jesus Christus glaube, der in diese Welt gekommen sei, um sie zu befreien von Schuld und Tod. Dem König war das unverständlich. „Aber”, sagte er, „wenn ich will, dass etwas geschehen soll, dann gebiete ich meinen Dienern, und das genügt. Warum sollte der König aller Könige selbst in diese Welt kommen? Gib mir darauf eine Antwort!“

Diesen wird manche und mancher in den heißen Sommermonaten besonders stark verspüren. Die Biergärten und Terrassen der Gaststätten sind gut gefüllt. Der Getränkehandel freut sich.

Die Sehnsucht nach dem Trinken, nach dem Wasser, war immer auch ein Bild für den „Lebensdurst“ von uns Menschen. Es gibt einen tieferen Durst ins uns, der nicht mit der Versorgung körperlicher Bedürfnisse oder durch eine Urlaubsreise gestillt wird.

Manchmal frage ich im Schulunterricht die Kinder: Wenn Du drei Dinge oder Personen auf eine einsame Insel mitnehmen könntest, was oder wen würdest Du mitnehmen?

Es steht Christinnen und Christen gut an, ihre Worte sorgfältig zu wägen und in ihrem Reden jede Herabsetzung einer Person zu unterlassen. Es steht Christinnen und Christen auch gut an, von der Bibel und von Jesus Christus her zu denken und zu argumentieren. Unsere Gesellschaft sieht sich als eine aufgeklärte Gesellschaft. Zur einer solchen gehört aber auch folgender Satz: Ich bin anderer Meinung, werde aber dafür kämpfen, dass Du die Deine äußern darfst. (Außer sie wäre beispielsweise zutiefst beleidigend oder rassistisch.)

Manche Menschen sind begeisterte Modelleisenbahner. Und manches Modellbahngeschenk wird an Weihnachten auf dem Gabentisch gelegen sein. Eine der ersten wichtigen Entscheidungen ist die Frage nach der Spur. Soll es die Spur Z, N, H0 oder gar Spur 1 sein?

 

Rätsel haben auf viele eine große Anziehungskraft. Sie fordern heraus, sie zu „knacken“ wie eine Nuss. Und mit viel Zeit und Grips gelingt es auch.

Beim Geheimnis ist es anders. Ein Geheimnis kann ich nicht „knacken“. Ein Geheimnis hat keine Lösung. Aber ich kann mich auf es einlassen und es ergründen. So ist es mit dem Geheimnis der Liebe und tiefer Freundschaft. Dieses Geheimnis gilt es zu leben, nicht zu erklären, zu analysieren oder zu lösen.

Beim Flug über die Zeitzonen verschiebt sich die Zeit. Der menschliche Körper kommt damit nicht gut zurecht.
Nun sind sie wieder da, die Adventskalender, die Lebkuchen, manchmal sieht man sogar schon einen Weihnachtsbaum. Auch hierin drückt sich eine massive „Verschiebung der Zeit“ aus. Weihnachten rückt bis in den Oktober vor.

Eine Geschichte erzählt, wie ein Mann abends am Strand des Meeres entlang geht. Er genießt die Weite, den Wind und die Wellen. Als er nach unten blickt, findet er ein Säckchen voll kleiner Steine. Er setzt sich und blickt auf das Meer hinaus. Achtlos lässt er die Steine durch seine Finger gleiten und wirft spielerisch ein Steinchen nach dem anderen ins Meer. Einen einzigen Stein behält er in der Hand und nimmt ihn mit nach Hause. – Groß ist sein Erschrecken, als er beim Schein der Lampe in dem unscheinbaren Stein einen herrlich funkelnden Diamanten erblickt. Wie gedankenlos hat er den ungeheuren Schatz verschleudert!

Die Energieversorgung ist ein großes Thema. Preiswert und sauber soll die Energie sein. Und es wäre ja wirklich ein Segen, wenn eine Energiewende in den nächsten 10-20 Jahren gelänge.

Unsere Erde braucht dringend eine möglichst saubere Energieerzeugung.

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Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Sonntag, 17. Dezember 2017
3. Sonntag im Advent
Als die Zeit herbeikam, dass David sterben sollte, gebot er seinem Sohn Salomo und sprach: Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei getrost und diene dem HERRN, deinem Gott.
Paulus schreibt: Wir lassen nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, dass ihr, des Herrn würdig, ihm ganz zu Gefallen lebt und Frucht bringt in jedem guten Werk.